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ZU "MEMENTO MORI": |
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"Ich
werde sie nicht berühren, ihr nicht über die Stirn streichen, geschweige denn
ihr die Hand halten. Ich werde nicht weinen. Nicht sprechen. Ich werde sie
fotografieren. Sonst nichts." Zwei
Freundinnen werden durch die Ereignisse in den dreißiger Jahren getrennt, die
eine emigriert nach Amerika und wird zur erfolgreichen Fotografin, die andere
bleibt in Europa. Die Tochter der Emigrantin trifft Jahrzehnte später die alte Freundin ihrer Mutter. In verschiedenen Rückblenden wird die Stimmung eines Jahrhunderts im Spiegel von Frauenleben offenbar. Die Tochter, ebenso Fotografin, hat darüber hinaus den Auftrag der alten Dame übernommen - diese wünscht sich, daß ihr Tod fotografisch dokumentiert werde. |
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Roman (Originalausgabe), 176 Seiten, 19,5 x 12,5cm, geb., mit
Schutzumschlag ISBN 3-901815-11-2 (2001) € 17,50 |
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PRESSESTIMMEN: "Drei Frauen befinden
sich im Herzen des Romans, aber eigentlich geht es um die Wirkung von Politik
auf Menschen. Sie alle sind geprägt von den Umbrüchen ihrer Zeit, ihnen wird
mitgespielt, wenn sie nicht mitspielen, sie werden Opfer, und dennoch gehen
sie aufrecht durch ihr Jahrhundert. Geschichte wird lebendig, ohne dass sich
eine Autorin an die Vergangenheit anbiedert. Das ist kein historischer Roman,
der im Besitz der endgültigen Weisheit ist, aber einer, der Fragen aufwirft."
- Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten "Rathenböck selbst
geht an den heiklen Stoff in gewisser Weise photographisch heran: Immer
wieder verändert sie den Blickwinkel, rückt näher, stellt schärfer und
entwickelt behutsam die Konturen dreier Frauenfiguren. (...) Der Jägerblick
durchs Objektiv verleiht eine flüchtige Selbstsicherheit, der 'Sog' der
Vergangenheit untergräbt sie. Dieses Buch dreht die Sanduhr mit dem 'Häufchen
Sand' Erinnerung um und um. Das beständige Rieseln ist beides zugleich: ein
Memento mori für die Lebenden und ein Monument für
die Toten." - Daniela
Strigl, Wiener Journal "Elisabeth Vera Rathenböcks Buch macht es einem anfangs nicht leicht, sich in den wechselnden Erzählperspektiven und Zeitebenen zurechtzufinden, verlangt von der Leserin/dem Leser hohe Aufmerksamkeit. Wer bereit ist, diese aufzubringen, wird hier eine neue Stimme unter den heimischen Schriftstellerinnen kennen lernen, die für die Zukunft noch einiges verspricht." - Birgit Thek, Neues Volksblatt |
ZUR
AUTORIN: Elisabeth
Vera Rathenböck, Jahrgang 1966, lebt in
Steyr und Wien. Weitere
Bücher von Elisabeth Vera Rathenböck: >
Abenteuer Musik – Das Geheimnis der Flöte
(2007) >
Abenteuer Musik - Das Geheimnis der Geige
(2005) >
Herbarium des Präsens (2003) >
Marathon
(2001) >
EuroGRIPS und die verschleppten Hunde. Ein neues Krimi-Abenteuer
(gem. mit Peter Klimitsch) (1999) >
EuroGRIPS - Das Krimi-Abenteuer in Österreich
(gem. mit Peter Klimitsch) (1997) >
Die Stimme diese Ratte (1997) |
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